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Bildung und ökumenische Ausbildung

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Diskussionsbeiträge zu oekumenischer Bildung (leider nur auf Englisch) www.ecuspace.net
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    JOURNEY OF HOPE IN AFRICA: Conference on theological education and ecumenical formation (17 - 22 September 2002, South Africa): PLAN OF ACTION

    Team-Porträt
    Was ist Bildung?
    Bildung ist mehr als bloßes Lernen. Bildung hat mit dem Wagnis des Wissen, des Tuns, der Beziehungen und des Werdens zu tun. Bildung ist kontextuell. Was "gelehrt" wird, bestimmt in der Mehrzahl der Fälle das Lernumfeld. Für den ÖRK und seine Mitgliedskirchen wurzeln Bildungswerte und Bildungsperspektiven im christlichen Glauben. Zu unseren Kontexten gehören:
  • das Gemeindeleben,
  • kirchliche Schulen und Colleges ,
  • Seminare, Laienzentren und Aus
    bildungskurse
  • nicht institutionelle Kontexte und Gelegenheiten


  • Ökumenisches Lernen
    Der ÖRK arbeitet mit Kirchen, angeschlossenen Organisationen und Netzwerken zusammen, um ökumenisches Lernen zu fördern.

    Ökumenisches Lernen überwindet Schranken - Schranken der Herkunft und Biografie, individuelle wie kollektive Einschränkungen -, weil es der Ermahnung durch das Wort Gottes folgt und sich an den weiten Horizonten seiner Verheißung orientiert. Ökumenisches Lernen ist aktionsorientiert. Es begnügt sich nicht mit Informationen, sondern will Christen in die Lage versetzen, zu handeln und dadurch zu lernen, Gott und den Mitmenschen gegenüber in Worten und Taten gerecht zu sein.


    Die Collage ist Teil einer Ausstellung von Sergio Centano aus Puerto Rico zum 50-jährigen Bestehen des ÖRK. Im Gegensinn des Uhrzeigers von oben: (1) die Landung auf dem Mond am 20. Juli 1969 (Nasa/Science Photo Library/London); (2) der brasilianische Pädagoge Paulo Freire (John Taylor/ÖRK); (3) Studentin am Orthodoxen Theolologischen Institut St. Tichon in Moskau (Peter Williams/ÖRK); (4) Mary-Chapman-Schule für Taubstumme in Yangon (Peter Williams/ÖRK).

    Ökumenisches Lernen ist Lernen in der Gemeinschaft. Die Menschen sind eingeladen, Beziehungen zueinander aufzubauen, auch zu denen, die weit entfernt sind, und zu dem, was nicht vertraut ist. Ökumenisches Lernen heißt, gemeinsam lernen. Die Menschen müssen das Globale im Lokalen erkennen, das Unvertraute im eigenen vertrauten Umfeld; nur so können sie sich ihrer eigenen Gegebenheiten und Implikationen bewusst werden. Ökumenisches Lernen bedeutet auch interkulturelles Lernen. Es geht darum, die Begegnung unterschiedlicher Kulturen, Traditionen und Lebensweisen zu fördern, denn nur eine Erweiterung der Perspektive erlaubt es, den Reichtum der Schöpfung in der Natur, der Geschichte und der Kultur zu erfahren. Und schließlich ist ökumenisches Lernen ein totaler Prozess: soziales und religiöses Lernen sind nicht zwei getrennte Dinge, sondern bilden ein Ganzes.

    Aus pädagogischer Sicht bewegt sich ökumenisches Lernen vom Lehren über zum miteinander Lernen. Deshalb interessiert sich der ÖRK besonders für holistische Bildungsarbeit - ein Bildungsstil, der sich auf den ganzen Menschen in seiner Gemeinschaft bezieht. Traditionelle Bildungsarbeit ist hingegen auf bestimmte Altersgruppen (z.B. Kinder), Lernarten (emotionale Entwicklung, intellektuelles Wissen oder Ausbildung von Fähigkeiten) oder aber Bevölkerungsschichten (z.B. wirtschaftliche oder gesellschaftliche Eliten) abgestellt.

    Der ÖRK ist bestrebt, ökumenisches Lernen durch folgende programmatische Schwerpunkte zu fördern:

    Integrative Gemeinschaft durch Mitwirkung der Laienschaft
    Es ist ein Anliegen von Glaubensgemeinschaften, Frauen und Männer, verschiedene Generationen, Behinderte, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen usw. einzuschließen. Die Kirchen sind reich an menschlichen Ressourcen - den Laien und Laiinnen in ihren Gemeinden. Der ÖRK hilft den Kirchen, dieses Potential zu erkennen und zu erschließen. Hier klicken, wenn Sie mehr über Laien und die ökumenische Bewegung wissen wollen.

    Christliche Ausbildung im ökumenischen Kontext
    Familien, Gemeinden, kirchliche Schulen usw. stellen Umfelder dar, in denen der christliche Glaube ausgebildet wird. Diese traditionellen Kontexte sind zunehmend multikulturell, multikonfessionell und sogar multireligiös. Der ÖRK hilft den Kirchen durch Programme für Gemeindepartnerschaften wechselseitig aus ihren Erfahrungen zu lernen.

    Christliche Gläubige können lernen, kreativ in multikulturellen und multireligiösen Situationen zu leben. Der ÖRK unterstützt Kirchen, die gemeinsam an der Herstellung von Lehrplänen für den ökumenischen christlichen Unterricht sowie in Familienbildungsprogrammen zusammenarbeiten.

    Ökumenische theologische Ausbildung (ETE)
    Die Theologische Ausbildung, einschließlich der Pfarrer- und Priesterausbildung, ist in den meisten Kirchen eine wichtige Tätigkeit. Durch das Netzwerk für ökumenische theologische Ausbildung unterstützt das Team die Kirchen dabei, diese Aufgabe neu zu beleben. Wir regen zur Reflexion über das Wesen des Amtes/Dienstes an (Laien, Ordinierte, Gesamtgemeinde), damit geeignete Wege gefunden werden können, um Menschen für Mission und Dienst in der heutigen Welt zuzurüsten.

    Die Tatsache, dass die ökumenische Bewegung die Kirche als das Volk Gottes wiederentdeckt hat, beeinflusst die ökumenische theologische Ausbildung nachhaltig. Sie stellt sich die Frage, welche Lektionen von den christlichen Basisgemeinschaften, die ja die lebendige Ausdrucksform der Kirche als Volk Gottes sind, gelernt werden können? In den letzten Jahren hat ETE innovative Programme in der theologischen Ausbildung unterstützt wie z.B. eine originelle und kontextuelle Reflexion im Zusammenhang mit Curriculum-Entwicklung, Ausbildung theologischer Erzieher/innen, Entwicklung alternativer Formen theologischerAusbildung wie dezentralisierte Programme, kontext- und bedarfsrelevante Ausbildungsprogramme, Austausch von Studenten/innen und Lehrpersonal innerhalb von und zwischen Regionen. Und schließlich ist das Thema "Frauen im Amt und in der Theologie" ein permanentes Studiengebiet.

    Ausbildungsförderung durch Stipendien
    Vielen, die sich heute in ihrem Land, ihrem Beruf oder ihrer Kirche in leitender Stellung befinden, hat ein ÖRK-Stipendium bei ihren weiterführenden Studien geholfen. Das Team hofft, dass es mehr bewirkt als Stipendiaten/innen den geeigneten Studiengang zu ermöglichen. Vielmehr möchte es durch ein Studium im Ausland dazu beitragen, den Erfahrungshorizont zu erweitern.

    Ein Netz von nationalen Korrespondenten und Ausschüssen entscheidet je nach den lokalen Bedürfnissen über die Vergabe von Stipendien. Der #214;RK-Stipendienausschuss achtet darauf, dass die vorhandenen Mittel auf globaler Ebene gerecht verteilt werden. Anträge auf ein ÖRK-Stipendium sind bei den jeweiligen nationalen Korrespondenten zu stellen.

    Weitere Informationen über das Stipendienprogramm

    Bildungsarbeit und ökumenische Ausbildung
    150 route de Ferney
    Postfach 2100
    1211 Genf 2, Schweiz
    Tel.: (+41 22) 791 6113
    Fax: (+41 22) 791 0361

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    Wichtiger Hinweis:
    Das Stipendienprogramm des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) bemüht sich, die Informationen über sein Programm auf dieser Website so oft wie möglich zu aktualisieren. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass diese Informationen plötzlichen Änderungen unterworfen sein können und von unvorhergehenen Umständen abhängig sind, z.B. finanzielle oder personelle Voraussetzungen. Die beschriebenen Verfahrensmodalitäten können sich daher ohne Vorankündigung ändern, und das Stipendienprogramm behält sich das Recht vor, solche Änderungen bei Bedarf vorzunehmen.

    Potentiellen Kandidat/innen raten wir deshalb, bei ihrer Kirche und/oder ihren nationalen Korrespondenten für das ÖRK-Stipendienprogramm nachzufragen, BEVOR Sie sich um ein ÖRK-Stipendium bewerben. Unaufgefordert zugesandte Stipendienanträge werden NICHT berücksichtigt bzw. beantwortet.